Bilder organisieren in der cloud - auf dem Foto ein Tisch mit vielen SW-Bildern durcheinander gemischt

Die Bilderflut perfekt organisieren

Tipps und Tricks zum Video- und Fotosharing

Wenn zum Jahresende die Festplatte mit Unmengen digitaler Fotos überquillt, sind mehr Speicherplatz nd eine bessere Übersicht gefragt. Smartphone, Tablet, Laptop und Co. bieten vielfältige Möglichkeiten, um Lieblingsfotos und Videos zu archivieren, zu verwalten oder mit Verwandten und Freunden online zu teilen.

Ob Schanppschüsse von Kindern und Enkeln, Gruppenfotos oder Selfies – mit Smartphones und Digitalkamera bleiben die Festtage mit Familie und Freunden in bester Erinnerung. Doch wohin mit der Bilderflut? Möglich ist es beispielsweise, die Sammlung auf USB-Sticks, einer externen Festplatte oder auf dem Laufwerk des heimischen Computers zu speichern. Der Nachteil: Wenn die Speichermedien den Geist aufgeben sind die Daten verloren.

Cloud-Dienste vereinfachen das Foto-Sharing

Eine Alternative ist die Cloud, also Speicherplatz im Internet. Zahlreiche Dienste bieten sich an, die eigenen Aufnahmen ins Netz auszulagern – und jederzeit abzurufen, beispielsweise per Smartphone. Jochen Beck, Experte von der Computerhilfe der Telekom, erklärt: “Sind die Daten erst mal in der Cloud, dann lassen sie sich meist bequem verwalten und teilen: Bei manchen Diensten ist es etwa möglich, einfach einen Ordner anzulegen und diesen für Freunde und Familie freizuschalten. Der lästige Fotoaustausch per E-Mail-Anhang entfällt.”

Aber auch ohne Cloud lässt sichh Übersicht schaffe: Populär sind Programme für die Bildverwaltung, die es im Internet gibt – oft kostenlos. Ein weiterer Trend sind digitale Fotobücher: Statt mühsam die Lieblingsaufnahmen erst auszudrucke und dann in ein Album zu kleben, lasse sich persönliche Bildbände im Web gestalten. Die Auswahl der Online-Anbieter ist groß. Vergleichstests helfen, die Spreu vom Weizen zu trennen.

Tipps rund ums Video- und Fotosharing

  • Augen auf bei der Cloud-Nutzung: Datenschutz und Datensicherheit der Anbieter sollten mit eine TÜV-Zertifikat bestätigt sein.
  • Wer die Cloud nutzt, sollte ein sicheres Passwort verwenden, das kein sinnvolles Wort ergibt, Zahlen und SOnderzeichen enthält und möglichst lang ist.
  • Für Fotobücher gilt: Erst mal ein kleines Buch bestellen. So lässt sich feststellen, ob sich der Anbieter auch für größere Projekte empfiehlt.
  • Mit Apps zur Bildbearbeitung lassen sich Fotos aufpeppen – oft sind eindrucksvolle Effekt möglich.
  • Wer beliebte Foto- und Videosharing-Apps wie Instagram nutzt, sollte darauf achten, wem er die Rechte am Bild einräumt.
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Abschied von der PC-Tastatur

Notebook oder Tablet: Welches Gerät eignet sich für welchen Anwender?

Die gute, alte Tastatur hat ausgedient – so scheint es zumindest angesichts des Booms von Smartphones und Tablets. Die mobilen Alleskönner übernehmen mit ihren Touchscreens auch immer mehr typische Office-Anwendungen. Wer nicht gerade ständig längere Texte schreibt oder die Tabellenkalkulation nutzt, kann häufig auf eine feste Tastatur verzichten. Doch wer sich alle Nutzungsmöglichkeiten offen halten möchte, findet mit der neuen Gerätekategorie “Convertibles”, eine interessante Alternative: Diese Modelle verbinden die Vorzüge von Tablets und Notebooks miteinander. Was hat es mit diesen Geräten auf sich?

Tablet und Notebook in einem

Male ein Tablet, mal ein Notebook – die Convertibles, die bereits von zahlreichen Herstellern angeboten werden, lassen dem Computernutzer alle Freiheiten. Dazu sind sie zunächst einmal ein ausgewachsenes Notebook mit fester Tatatur und einem vollwertigen System. Möchte der Benutzer das Gerät jedoch etwas “abspecken” – beispielsweise für einen besonders bequemen Transport unterwegs- nimmt er einfach die Tastatur ab. Übrig bleibt ein komplett ausgestattetes Tablet, das sich bequem und wie gewohnt per Fingerwisch auf dem Touchscreen bedienen lässt. “Auf diese Weise verbinden Convertibles das Beste aus beiden Welten und stellen für viele eine höchst praktische Lösung dar”, sagt Hardware-Experte Daniel Canoa vom Onlinehändler Mindfactory.de.

Bedienung ganz nach eigenem Bedarf

Dank der flexibel auswählbaren Bedienweise erfüllt die Gerätekategorie sowohl die Erwartungen an ein schnelles, leistungsstarkes Notebook als auch an ein Tablet. Die Frage, für welche der beiden Gerätekategorien man sich eintscheidet oder ob man sich sogar gleich zwei Geräte für alle Fälle kauft, entfällt somit. Auch preislich liegen die Convertibles genau zwischen Tablet und Notebook, so Hardware-Prof Daniel Canoa weiter. “Die Kosten bewegen sich über denen eines Tablets, sind aber günstiger als der Preis für ein vergleichbares zusätzliches Notebook.”

Mehr Leistung fürs Geld

Wenn es um den Kostenfaktor geht, fahren PC-Nutzer generell mit einem Tablet besser: Hier erhalten Sie zum selben Preis eine deutlich höherwertige Ausstattung als beim Notebook. Vielleicht ist auch dies ein Grund, warum dessen Verkaufszahlen zurückgehen – und damit auch die klassische Tastatur zunehmend verdrängt wird. Diese Lücke jedenfalls wird mit den sogenannten Convertibles jetz sinnvoll geschlossen. Ein weiters Kaufargument für viele Verbraucher ist beim Tablet die Gewichtsersparnis die sich gerade unterwegs bemerkbar macht, sowie die buchstäblich kinderleichte und intuitive Touchscreen-Bedienung.

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