ChatGPT ist ein sogenanntes KI-Sprachmodell. Entwickelt wurde es vom Unternehmen OpenAI. Das Modell basiert auf der GPT-4-Architektur (GPT steht für „Generative Pretrained Transformer“) und kann Texte verstehen, schreiben und bearbeiten – in vielen Sprachen, auf einfache Anfrage.
Ob für Texte, Ideen oder automatisierte Kommunikation: Das Sprachmodell von OpenAI bietet spannende Möglichkeiten für Unternehmen.
Doch seit der ersten Version hat sich vieles weiterentwickelt. Heute ist ChatGPT nicht mehr nur ein Textgenerator, sondern kann auch Bilder interpretieren, Code analysieren, Tabellen verarbeiten oder sogar kleine Programme ausführen. Und das ist noch nicht alles.
Welche Möglichkeiten bietet ChatGPT heute?
1. Texte, Ideen und Inhalte erstellen
Das Herzstück von ChatGPT bleibt die Texterstellung. Ob Blogbeiträge, E-Mails, Werbetexte oder Zusammenfassungen – ChatGPT kann helfen, Inhalte zu strukturieren oder ganz neu zu formulieren. Auch bei der Ideenfindung für Kampagnen oder Projekten kann es sinnvoll eingesetzt werden.
2. Bilder und Videos mit KI kombinieren
Mittlerweile sind auch Tools wie DALL·E (für Bilder) oder Sora (für kurze Videoclips) direkt mit OpenAI verbunden. Damit können aus einfachen Beschreibungen visuelle Inhalte entstehen – eine interessante Möglichkeit für Marketing oder Social Media.
3. Daten analysieren und visualisieren
Mit der aktuellen Version von ChatGPT (je nach Abo-Modell) können auch Tabellen gelesen, analysiert und visualisiert werden. Das ist besonders nützlich, wenn es darum geht, schnell einen Überblick über Daten oder Prozesse zu bekommen.
4. Eigene Assistenten (sogenannte „Agents“) entwickeln
Eine weitere Funktion sind sogenannte „Custom GPTs“ oder Agents. Damit lassen sich eigene kleine Assistenten bauen, die auf bestimmte Aufgaben spezialisiert sind. Zum Beispiel ein Chatbot für Kundensupport, ein interner Helfer für Projektmanagement oder ein Tool zur Automatisierung einfacher Prozesse.
5. Schnittstellen nutzen und automatisieren
Über APIs und Tools wie Zapier oder n8n lässt sich ChatGPT auch in andere Systeme integrieren – z. B. in Websites, CRMs oder interne Abläufe. So können E-Mails automatisch beantwortet, Formulare ausgewertet oder Kundenanfragen bearbeitet werden – ohne manuelles Zutun.
Ein Werkzeug – viele Einsatzbereiche
ChatGPT ist kein Ersatz für menschliches Denken oder kreative Arbeit. Aber es kann in vielen Bereichen ein praktisches Werkzeug sein, das hilft, Zeit zu sparen und Ideen schneller umzusetzen. Je klarer die Aufgabenstellung, desto besser funktioniert die Zusammenarbeit.
Tipp: Wer ChatGPT regelmäßig nutzt, sollte sich mit den aktuellen Modellen und Möglichkeiten beschäftigen. Es gibt regelmäßig Updates, neue Tools und Integrationen.
Fazit
ChatGPT ist heute mehr als nur ein digitaler Schreibassistent. Durch die Kombination mit Bild-, Video- und Automatisierungstools entstehen laufend neue Einsatzmöglichkeiten – auch für kleinere Unternehmen. Wichtig ist dabei: realistische Erwartungen, ein klarer Anwendungsfall und der sichere Umgang mit Daten.
Weitere Infos auf der offiziellen Website: https://chat.openai.com