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Unternehmen kämpfen weiterhin mit Altsystemen – warum das Thema aktueller ist denn je

Unternehmen kämpfen weiterhin mit Altsystemen – warum das Thema aktueller ist denn je

Viele Unternehmen arbeiten noch immer mit IT-Systemen, die vor Jahren oder sogar Jahrzehnten eingeführt wurden. Diese sogenannten Altsysteme funktionieren meist noch, stoßen aber zunehmend an ihre Grenzen. Was früher ausreichend war, wird heute oft zum Hindernis für effiziente Abläufe und Weiterentwicklung.

Der Umgang mit bestehenden Systemen ist daher keine rein technische Frage mehr, sondern eine strategische Entscheidung für die Zukunft des Unternehmens.

Was versteht man unter Altsystemen?

Altsysteme sind Software- oder IT-Lösungen, die technisch veraltet sind oder nicht mehr aktiv weiterentwickelt werden. Häufig handelt es sich dabei um:

  • ältere ERP- oder Warenwirtschaftssysteme
  • individuell entwickelte Anwendungen
  • Systeme ohne aktuelle Schnittstellen
  • Software, für die es kaum noch Fachpersonal gibt

Diese Systeme erfüllen oft noch ihre ursprüngliche Aufgabe, lassen sich aber nur schwer an neue Anforderungen anpassen.

Warum Altsysteme heute problematischer sind als früher

Eingeschränkte Anpassungsfähigkeit

Moderne Anforderungen wie digitale Prozesse, mobile Nutzung oder Anbindungen an externe Systeme lassen sich mit Altsystemen oft nur mit hohem Aufwand umsetzen. Änderungen dauern lange oder sind technisch kaum möglich.

Hoher Wartungsaufwand

Ein großer Teil der IT-Ressourcen fließt in den Betrieb und die Fehlerbehebung bestehender Systeme. Dadurch bleibt wenig Spielraum für Weiterentwicklung oder neue Projekte.

Sicherheits- und Compliance-Themen

Veraltete Systeme erhalten oft keine regelmäßigen Updates mehr. Das kann Sicherheitsrisiken erhöhen und die Einhaltung aktueller Datenschutz- und Compliance-Vorgaben erschweren.

Abhängigkeit von Einzelpersonen

In vielen Unternehmen hängt das Wissen über alte Systeme an wenigen Personen. Wenn dieses Know-how verloren geht, entstehen zusätzliche Risiken für den laufenden Betrieb.

Typische Folgen im Unternehmensalltag

  • manuelle Workarounds und doppelte Dateneingaben
  • fehlende Transparenz über Prozesse und Daten
  • langsame Reaktionszeiten bei Kundenanfragen
  • erschwerte Integration neuer digitaler Lösungen

Diese Punkte wirken sich direkt auf Effizienz, Kosten und Wettbewerbsfähigkeit aus.

Wie Unternehmen heute mit Altsystemen umgehen können

Bestehende Systeme sinnvoll einbinden

Nicht jedes System muss sofort ersetzt werden. In vielen Fällen ist es sinnvoll, bestehende Lösungen weiter zu nutzen und gezielt zu ergänzen – zum Beispiel durch Schnittstellen oder zusätzliche digitale Module.

Schrittweise Modernisierung

Statt eines vollständigen Systemwechsels setzen viele Unternehmen auf eine schrittweise Modernisierung. Einzelne Prozesse oder Funktionen werden erneuert, ohne den laufenden Betrieb zu gefährden.

Klare IT-Strategie definieren

Eine strukturierte Analyse der bestehenden Systeme hilft, Prioritäten zu setzen. Dabei geht es nicht nur um Technik, sondern auch um Prozesse, Datenflüsse und zukünftige Anforderungen.

Fokus auf Daten und Prozesse

Moderne IT-Konzepte betrachten Daten zunehmend unabhängig von einzelnen Anwendungen. So können Informationen besser genutzt werden, auch wenn Altsysteme noch im Einsatz sind.

Altsysteme sind in vielen Unternehmen Realität. Entscheidend ist nicht, ob solche Systeme existieren, sondern wie damit umgegangen wird. Eine durchdachte Modernisierungsstrategie hilft, Risiken zu reduzieren und gleichzeitig neue digitale Möglichkeiten zu schaffen.

Unternehmen, die ihre bestehende IT-Landschaft realistisch bewerten und schrittweise weiterentwickeln, schaffen eine stabile Grundlage für zukünftige Anforderungen.


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