ERP Auswahl

Eine erfolgreiche ERP-Auswahl stellt Unternehmen häufig vor eine schwierige und komplexe Herausforderung.

Zum einem muss grundsätzlich Entschieden werden ob Open Source ERP, Cloud-Lösung oder eine klassische Installation vor Ort, zum Einsatz kommen soll. Zum anderen ist der ERP-Markt durch die Vielzahl der ERP-Anbieter (ca. 1.200 Anbieter nur im DACH-Raum), und dem riesigen Spektrum an Funktionen der Softwarelösungen, nur schwer überschaubar.

 

Wie finden wir das passende ERP System für Sie?

Wir legen den Fokus nicht nur auf gewisse Anwendungsbereiche wie Finanzen, Kundendienst oder Dokumentenverwaltung. Auch wenn die Initiative für die Einführung eines ERP-Systems durch eine Abteilung ausgelöst wurde, muss die Lösung für alle anderen Abteilungen und Gruppen ebenfalls passen. Wir richten den Blick auf das Ganze.

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und verlässt ungern seine Komfortzone. Bei der Suche nach einer passenden Lösung sollte man auch für alternative Anbieter oder Technologien offen bleiben. Die IT-Szene ist äußerst dynamisch (ein Beispiel dafür ist das Wiener Unternehmen Sclable).

Die bestehenden Anwendungen im Unternehmen, welche (noch) nicht ersetzt, sich aber mit dem ERP vertragen sollen, werden von uns geprüft. Eventuell können vorhandene Lösungen durch das künftige ERP ersetzt werden. Falls nicht, gibt es oft Standardschnittstellen zwischen den Anwendungen.

Die Prozesse stehen auf jeden Fall im Vordergrund. Das neue ERP soll das Unternehmen voranbringen, daher haben die Prozesse Priorität gegenüber jeglicher IT-Befindlichkeit. Der Fokus liegt dabei auf den wirklich geschäftskritische Anwendungen. Die anderen Bereich können sich zur Not auch an die Standardsoftware anpassen.

Zu jedem Produkt gehört auch ein Anbieter. Eine unharmonische Partnerschaft kann sehr viel Ärger und Kosten verursachen. Für eine erfolgreiche ERP-Einführung und -Anwendung sind beide Teile - Software und Anbieter - wichtig.

Wir versuchen immer einen Anbieter zu finden, der die Sprache des Kunden spricht und diesem auf Augenhöhe begegnet. Zeigt der mögliche Partner Interesse an einer langfristigen Zusammenarbeit? Hat er genügend Kapazität? Wie kompetent sind die Personen, mit denen es unser Kunde zu tun haben wird?

Unsere Erfahrung zeigt, dass es ein großer Vorteil ist, wenn betroffene Mitarbeiter rechtzeitig in das Projekt miteinbezogen werden. Die Mitarbeiter schätzen es sehr, bei der Gestaltung der Prozesse und Definition der Anforderungen mit einbezogen zu werden.

Bei unseren bisherigen Projekten haben wir mit verschiedensten Branchen und Unternehmen  zu tun. Unsere unabhängige Aussenansicht bringt vielleicht neue Ideen und Ansätze, und kann wertvolle Impulse vermitteln - sowohl in technischer als auch in betriebwirtschaflicher Hinsicht.

Die Wahl eines ERP-Systems beansprucht viel Zeit. Es sollten also ausreichend interne Ressourcen für Abklärungen, Präsentationen usw. zur Verfügung stehen. Dazu gehört auch ein realistischer Zeitplan und ein vernünftiges Budget. Man soll auch daran denken, dass die eigentliche Einführungsphase alle Beteiligten oft stärker belastet als geplant.

ERP-Lösungen sind Systeme, die zur Steuerung sämtlicher im Unternehmen bzw. einer Organisation ablaufender Geschäftsprozesse eingesetzt werden. ERP ist die Abkürzung für Enterprise Resource Planning und versteht sich als eine betriebswirtschaftliche Software. Enterprise Resource Planning (ERP) ist also eine Ansammlung von integrierten Anwendungen, die ein Unternehmen verwendet, um seine Geschäftsaktivitäten in allen Abteilungen zu verbinden damit jeder mit den gleichen Daten und Proszessen arbeitet. ERP-Lösungen richten sich an das Anforderungsprofil und die Größe des Unternehmens und sind dabei branchenunabhängig einsetzbar. Speziell für klein- und mittelständische Firmen können ERP-Systeme besonders effektiv sein. Die Entstehung von ERP Systemen reicht zurück bis in die 1970er Jahre. Die ersten Lösungen unterstützten nur die Materialbedarfsplanung (Material Requirments Planning oder kurz MRP). Diese Lösungen wurden in den 80er Jahren erweitert, indem man auch die Produktionsplanung und Produktionssteuerung integrierte. Man nannte sie in Bezug auf die ersten Systeme zur Materialbedarfsplanung MRP II-Systeme. Diese Lösungen dienten als Grundlage für die Weiterentwicklung Richtung moderner ERP.

Prozess Analyse

Bei der richtigen Wahl einer ERP-Systemlösung steht die Modularität im Vordergrund, um zukünftige Entwicklungen einfach und rasch berücksichtigen zu können.

Der große Vorteil eines ERP-Systems liegt in der Vernetzung aller Daten und Inhalte. Alle Betriebsdaten werden zentral einmal erfasst und können von allen weiteren Unternehmensbereichen eingesehen, angepasst oder zur weiteren Bearbeitung genutzt werden.

Von der Anfrage, über ein Angebot, der Bestellung bis hin zur Produktion, Lieferung und späteren Fakturierung können alle Prozesse in einem ERP-System zentral abgebildet werden.

WWInterface bietet dafür, nach Analyse des Unternehemens-Prozessablaufs, dem Prozess-Check, und dem kundenindividuellen Anforderungsprofil, eine maßgeschneiderte ERP-Lösung.

Individuell, auf die jeweiligen Aufgabenbereiche abgestimmt und doch intelligent miteinander verknüpft. So müssen moderne EDV und Software Lösungen heutzutage funktionieren. Zunächst erfolgt ein eine individuelle Bedarfsermittlung. Mit einer detaillierten IST-Analyse, der Erhebung der Verbesserungspotentiale und aus einer zielorientierten Konzeptentwicklung zur Prozessoptimierung wird eine Anforderungs-Matrix erstellt. In dieser Matrix sind alle Kriterien enthalten, insbesondere auch die klar gewünschten Verbesserungen. Aus dieser Matrix entsteht in weiterer Folge das Lastenheft.

Unsere Leistungen

ERP Auswahl und ERP Einführung sind komplexe Projekte. Um diese Komplexität zu beherrschen bedarf es einer genauen Projektvorgabe und einer guten Projektplanung, die auf praxiserprobten Methoden basiert.

Gemeinsam mit Vertretern der Geschäftsführung, der IT-Abteilung und der einzelnen Fachabteilungen werfen wir einen ganzheitlichen Blick auf das Unternehmen.

hier ein Auszug aus unseren Leistungen:

  • alle Beteiligten ins gleiche Boot holen
  • Anforderungen auf den Punkt bringen
  • KeyUser zum Bestandteil des Auswahlprozesses machen
  • Informationen strukturieren
  • erforderliche Funktionen der Software ermitteln - Auswahl-Matrix (MUSS - KANN Kriterien)
  • Sichtung des Marktes und Anfragen an Anbieter
  • Lastenheft erstellen
  • Empfehlung welche Anbieter zur Auswahl eingeladen werden sollten - Shortlist
  • Präsentation des Produkts
  • Beurteilung der Anbieter
  • Auswahl des effektivsten Systems
Das Lastenheft gehört dem Auftraggeber (Pflichtenheft gehört dem Auftragnehmer). Ein Lastenheft enthält das Grobkonzept, sowie alle Basisanforderungen an ein Projekt. Der Begriff Lastenheft findet in der Softwareentwicklung und in Software Projekten Gebrauch. Es fasst alle wirtschaftlichen, technischen und organisatorischen Erwartungen an ein Projekt zusammen. Das Lastenheft spiegelt den vom Auftragsnehmer zu erwartenden Umfang. Die Anforderungen sollten so allgemein wie möglich und so einschränkend wie nötig gehalten werden. Dies ermöglicht dem Auftragsnehmer eine konkrete Lösung zu erarbeiten. Zunächst erfolgt ein eine individuelle Bedarfsermittlung. Mit einer detaillierten IST-Analyse, der Erhebung der Verbesserungspotentiale und aus einer zielorientierten Konzeptentwicklung zur Prozessoptimierung wird eine Anforderungs-Matrix erstellt. In dieser Matrix sind alle Kriterien enthalten, insbesondere auch die klar gewünschten Verbesserungen. Aus dieser Matrix entsteht das Lastenheft.

Eine erste Auswahl oder Zusammenstellung des Standardfunktionskatalogs wird von den Unternehmen oft in Eigenregie durchgeführt. Nutzen Sie dazu unsere ERP Auswahl Matrix.

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ERP-Matrix um einen Standardfunktionskatalog anzulegen.